Depressionen und MikronÀhrstoffe

{ Posted on Nov 17 2009 by Redaktion }

Nach SchĂ€tzungen der WHO werden die Depressionen im Jahr 2020 neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die hĂ€ufigsten Erkrankungen sein, zumindest in den entwickelten LĂ€ndern. Depressionen haben komplexe Ursachen, dabei spielen biologische, psychische, psychosoziale und entwicklungsgeschichtliche Faktoren eine Rolle. Neuerdings gibt es auch Hinweise aus Studien, dass ErnĂ€hrungsgewohnheiten das Risiko fĂŒr Depressionen erhöhen oder vermindern können. Britische Forscher des University College London konnten nachweisen, dass Menschen, die viel fettige, sĂŒĂŸe und stark verarbeitete Lebensmittel essen, ein wesentlich höheres Risiko haben, an einer Depression zu erkranken. Spanische Wissenschaftler konnten zeigen, dass die strikte Einhaltung der MittelmeerdiĂ€t das Risiko fĂŒr Depression um 30 Prozent senkt.

Neben ungesunden ErnĂ€hrungsgewohnheiten kann auch ein Mangel an einzelnen MikronĂ€hrstoffen die Entstehung einer Depression fördern. Dazu einige Beispiele zur Bedeutung von MikronĂ€hrstoffen fĂŒr die Regulierung der Stimmung:

Vitamin C wird vom Körper benötigt, um aus Tryptophan eine Vorstufe von Serotonin zu bilden. Außerdem ist Vitamin C fĂŒr die Synthese verschiedener Neuropeptide und Hormone erforderlich und kann StressschĂ€den vermindern. Verschiedene Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen einer Unterversorgung mit FolsĂ€ure und Depressionen. FolsĂ€ure ist neben Vitamin B12 und B6 am Abbau von Homocystein beteiligt. Erhöhte Homocysteinkonzentrationen beeintrĂ€chtigen biochemische Prozesse im ZNS und können zu einem Mangel an Nervenbotenstoffen fĂŒhren. Depressive Patienten haben hĂ€ufig erhöhte Homocysteinspiegel, die den Krankheitsverlauf ungĂŒnstig beeinflussen können. Eine gute Versorgung mit B-Vitaminen ist nicht nur fĂŒr die Homocysteinsenkung wichtig, sondern dient auch zur Verbesserung der Wirksamkeit von Psychopharmaka.

Es gibt auch zunehmend Hinweise, dass niedrige Vitamin D-Spiegel, wie sie insbesondere wÀhrend der Wintermonate auftreten, das Depressionsrisiko erhöhen können. Dies trifft in besonderem Umfang auf Àltere Menschen zu, die ohnehin meist eine Vitamin-D-Unterversorgung aufweisen.

Auch Zink und Magnesium spielen eine wichtige Rolle. Zink ist fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit verschiedener Neurotransmittersysteme notwendig. Ein Zinkmangel kann durchaus zu Depressionen fĂŒhren oder zu Hirnleistungsstörungen.

Sehr bedeutsam fĂŒr die Regulierung der Stimmung ist auch eine ausreichende VerfĂŒgbarkeit bestimmter AminosĂ€uren wie Tryptophan und Tyrosin.

MikronĂ€hrstoffe sollten nicht ungezielt eingenommen werden, sondern nur nach AbklĂ€rung mittels einer genauen Blutanalyse. Der DCMS-Neuro-Check des Diagnostischen Centrums ist ein Laborprofil, bei dem die wichtigsten fĂŒr das Nervensystem relevanten MikronĂ€hrstoffe im Blut bestimmt werden. Das Resultat ist die Basis fĂŒr eine gezielte und effektive MikronĂ€hrstofftherapie. Autor: Dr. med. Hans-GĂŒnter Kugler; © DCMS GmbH

Weitere Infos:

Diagnostisches Centrum fĂŒr Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9
97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ (0)9394/ 9703-0
E-Mail:
www.diagnostisches-centrum.de

Das Diagnostische Centrum fĂŒr Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH fĂŒhrt orthomolekulare Laboruntersuchungen durch: Bestimmt werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und AminosĂ€uren im Blut. Es werden MikronĂ€hrstoffprofile fĂŒr bestimmte Erkrankungen und Organsysteme angeboten wie z.B. fĂŒr das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, das Immunsystem oder fĂŒr den Bewegungsapparat.
Aufgrund des Analyseergebnisses wird ein persönlicher Befundbericht mit genauer Therapieempfehlung erstellt.

Quelle. openPR

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