Hoher MikronÀhrstoffbedarf des Immunsystems

{ Posted on Dez 07 2009 by Redaktion }

Jetzt im Winter haben viele Menschen zu Recht Angst vor einer drohenden Grippewelle. Eines ist aber sicher: Man kann auch selbst einiges tun, um sich gegen Grippe zu schĂŒtzen. Dazu gehört neben einer ausreichenden Bewegung an der frischen Luft und einer gesunden ErnĂ€hrungsweise eine optimale Versorgung mit allen MikronĂ€hrstoffen, die in den Stoffwechsel des Immunsystems involviert sind.

Der Clou bezĂŒglich einer MikronĂ€hrstofftherapie ist es, die richtigen Stoffe in der exakten Dosierung zu verabreichen, wie sie fĂŒr den Stoffwechsel vertrĂ€glich und darĂŒber hinaus sogar förderlich sind. Und das kann man nur aufgrund einer genauen Blutuntersuchung ermitteln. Eine gezielte hochdosierte MikronĂ€hrstofftherapie, die eben nur auf der Basis einer Blutuntersuchung möglich ist, erweist sich als eine der sinnvollsten prophylaktischen Maßnahmen gegen Grippe und grippalen Infekten.

Eine ausreichende VerfĂŒgbarkeit an MikronĂ€hrstoffen hat eine zentrale Bedeutung fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit des Immunsystems. Wenn ein oder mehrere MikronĂ€hrstoffe nicht in der erforderlichen Menge vorhanden sind, kommt es schnell zu Störungen des angeborenen und erworbenen Immunsystems. Anders herum können bestehende Infektionen die MikronĂ€hrstoffversorgung weiter verschlechtern, z.B. aufgrund einer verminderten Aufnahme oder einer erhöhten Ausscheidung einzelner MikronĂ€hrstoffe.

Bereits die suboptimale Zufuhr eines Vitamins oder eines Mineralstoffs kann die Immunantwort beeintrĂ€chtigen. Der Substratbedarf des Immunsystems ist im Vergleich zu anderen Geweben sehr hoch, da die einzelnen Komponenten des Immunsystems einem stĂ€ndigen Auf- und Abbau unterliegen. Zur BekĂ€mpfung von Erregern in der Zelle, z.B. Viren, benötigt der Organismus eine spezielle Art der Immunantwort, die durch so genannte TH1-Lymphozyten gefördert wird. Diese Art der Ausrichtung des Immunsystems ist durch eine vermehrte Bildung entzĂŒndungsfördernder Botenstoffe gekennzeichnet. TH2-Lymphozyten begĂŒnstigen die Bildung von Antikörpern im Blut. Eine ĂŒbertrieben starke TH2-Ausrichtung des Immunsystems liegt z.B. bei den Allergien vor, bei denen zu viel IGE gebildet wird.

Wie schon beschrieben, benötigt das Immunsystem eine TH1-Ausrichtung fĂŒr eine BekĂ€mpfung von Viren. Dazu ist eine ausreichende Zufuhr der Vitamine B6, B12, FolsĂ€ure, C und E und der Spurenelemente Selen, Zink, Kupfer und Eisen notwendig. Jeder der erwĂ€hnten MikronĂ€hrstoffe ist unbedingt fĂŒr ein normal funktionierendes Immunsystem notwendig. Vitamin A und D sind ebenfalls fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit des Immunsystems erforderlich, fördern aber eher die Bildung entzĂŒndungshemmender Zytokine. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Vitamin-D-Konzentration eine erhebliche Bedeutung fĂŒr die Immunkompetenz hat. Wie US-Forscher der UniversitĂ€t von Colorado herausgefunden haben, erhöht sich das Auftreten einer ErkĂ€ltungskrankheit erheblich, wenn nur geringe Konzentrationen von Vitamin D im Blut vorhanden sind. Wahrscheinlich besteht zwischen den Vitamin-D-Werten und der LeistungsfĂ€higkeit des Immunsystems ein enger Zusammenhang.

Von den AminosĂ€uren haben insbesondere Arginin, Glutamin sowie das Tripeptid Glutathion eine erhebliche Bedeutung fĂŒr die Immunkompetenz. FĂŒr eine ausreichende Glutathionsynthese spielt wiederum die AminosĂ€ure Cystein eine herausragende Rolle. Glutamin ist eine wichtige Energiequelle fĂŒr die Zellen des Immunsystems. Eine gute Glutaminversorgung verbessert die Bildung der Lymphozyten. Arginin ist die Ausgangssubstanz fĂŒr die Bildung des gasförmigen Botenstoffs NO, der auch fĂŒr die BekĂ€mpfung intrazellulĂ€rer Erreger benötigt wird. Insgesamt verfĂŒgt Arginin ĂŒber zahlreiche immunstimulierende Eigenschaften. Generell ist eine gute Versorgung mit allen AminosĂ€uren fĂŒr die Immunfunktionen wichtig, da, wie bereits erwĂ€hnt, das Immunsystem einer hohen Auf- und Abbaurate unterliegt.

Durch eine gezielte NahrungsergĂ€nzung mit Vitaminen, Spurenelementen und AminosĂ€uren auf der Grundlage einer vorangehenden Blutanalyse, wie sie z.B. das Diagnostische Centrum fĂŒr Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH anbietet, kann eine Verbesserung der Immunkompetenz erreicht werden, was insbesondere in Zeiten erhöhter Infektionsgefahren berĂŒcksichtigt werden sollte. Autor: Dr. med. Hans-GĂŒnter Kugler; © DCMS GmbH

Weitere Infos ĂŒber MikronĂ€hrstoffanalysen im Blut:
Diagnostisches Centrum fĂŒr Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstraße 9
D-97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ +(0)9394/ 9703-0
www.diagnostisches-centrum.de

Das Diagnostische Centrum fĂŒr Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH fĂŒhrt orthomolekulare Laboruntersuchungen durch: Bestimmt werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und AminosĂ€uren im Blut. Es werden MikronĂ€hrstoffprofile fĂŒr bestimmte Erkrankungen und Organsysteme angeboten wie z.B. fĂŒr das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, das Immunsystem oder fĂŒr den Bewegungsapparat.
Aufgrund des Analyseergebnisses wird ein persönlicher Befundbericht mit genauer Therapieempfehlung erstellt.

Quelle: openPR

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