Immunsystem und Psyche

{ Posted on Jan 04 2010 by Redaktion }

In den letzten Jahren gibt es zunehmend wissenschaftliche Erkenntnisse, die bestĂ€tigen, dass die FunktionsfĂ€higkeit des Immunsystems in erheblichem Umfang von psychischen Faktoren beeinflusst wird. Zu diesem Thema erscheinen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Artikel in verschiedenen Zeitschriften und Magazinen. Dieses Thema ist also nicht nur fĂŒr Fachleute von Interesse.

Anfang Dezember 2009 wurde publiziert, dass amerikanische Wissenschaftler einen Mechanismus entdeckt haben, wie sich Stress auf das Immunsystem auswirkt. Bei einer hohen AktivitĂ€t des sympathischen Nervensystems verringert sich die Anzahl regulatorischer T-Zellen, mit denen der Körper ein Überschießen der Immunreaktionen verhindert.

Auf dem Jahrestreffen der American Psychological Society 2008 wurde eine Studie von Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University ĂŒber den Einfluss von Stress auf die allergische Reaktionsbereitschaft vorgestellt. Janice Kiecolt-Glaser ist eine sehr renommierte Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Psycho-Neuro-Immunologie und hat zu diesem Thema auch zahlreiche Fachartikel publiziert.

In Stressexperimenten hatten Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen bei Heuschnupfen-Patienten das Ausmaß von allergischen Reaktionen mit Hilfe von Hauttests untersucht. Wenn die Versuchspersonen einem starken psychischen Stress ausgesetzt waren, wurden die Quaddeln bei den Hauttests um 75 Prozent grĂ¶ĂŸer als unter Normalbedingungen. Außerdem trat bei diesen Probanden auch am Tag nach dem Stressexperiment sehr viel hĂ€ufiger eine stĂ€rkere Hautreaktion auf.

Stress fĂŒhrt also zu einer VerĂ€nderung der Immunreaktionen. Im Mai 2008 wurde veröffentlicht, dass Stress offensichtlich ein wichtiger Faktor fĂŒr eine schlecht heilende Infektion sein kann. Amerikanische Forscher des Fox Chase Centers konnten nachweisen, dass Frauen, die sich mit humanen Papillomviren angesteckt hatten, diese Infektion offenbar schlechter ĂŒberwinden konnten, wenn sie tĂ€glichem Stress ausgesetzt waren. Eine lĂ€nger anhaltende Stresssituation fĂŒhrte auch dazu, dass der Impferfolg bei der Impfung gegen HPV deutlich schlechter ausfiel als bei psychisch ausgeglichenen Patientinnen.

Im September 2008 wurde publiziert, dass chronischer Stress offenbar bestimmte Gene aktiviert, die das Immunsystem in einen permanenten Alarmzustand versetzen. Diese VerĂ€nderungen der GenaktivitĂ€t fĂŒhren dazu, dass die Immunzellen weniger stark auf das körpereigene Hormon Cortisol reagieren, welches normalerweise Immunreaktionen dĂ€mpft. Im September 2009 konnte man nachlesen, dass Depressionen die Überlebenschancen von Krebspatienten beeintrĂ€chtigen können. Bekanntlich fĂŒhren Depressionen zu einer VerĂ€nderung des Hormonstoffwechsels und der AktivitĂ€t des Immunsystems. Wer also ein starkes und leistungsfĂ€higes Immunsystem haben möchte, der muss auch auf seine psychische Befindlichkeit achten.

In der Orthomolekularen Medizin sind zahlreiche MikronÀhrstoffe bekannt, die sowohl auf das Immunsystem regulierend wirken als auch auf das Nervensystem. Hier einige wenige Beispiele:

- Vitamin C stimuliert das zellulÀre und humorale Immunsystem und ist an der Bildung von Botestoffen des Nervensystems beteiligt.

- Vitamin B6 wird ebenfalls fĂŒr die Synthese von Neurotransmittern benötigt und hat auch eine wichtige Bedeutung fĂŒr die Immunkompetenz, insbesondere fĂŒr die Vermehrung von Lymphozyten.

- Zink ist fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit verschiedener Neurotransmittersysteme erforderlich (Glycin, GABA, Glutamat) und hat eine zentrale Bedeutung fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit des Immunsystems, z.B. fĂŒr die AktivitĂ€t der NK-Zellen, die Synthese von Thymushormonen etc.

- Glycin ist ein dĂ€mpfender Nervenbotenstoff mit beruhigender und entspannender Wirkung. Glycin hat nachweislich auch einen entzĂŒndungshemmenden Effekt.

Bereits der Mangel eines einzigen MikronĂ€hrstoffs, zu denen die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und AminosĂ€uren gehören, kann sowohl die Immunkompetenz als auch die psychische Befindlichkeit stören. Die ZufĂŒhrung fehlender MikronĂ€hrstoffe kann hingegen die Funktion des Nervensystems und die Immunkompetenz erheblich verbessern.

Um herauszufinden welche MikronĂ€hrstoffe im Defizit sind und um eine optimale MikronĂ€hrstofftherapie einzuleiten, ist eine MikronĂ€hrstoffanalyse des Blutes unerlĂ€sslich. Das Diagnostische Centrum fĂŒr Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH bietet eine Laboradiagnostik fĂŒr das Nervensystem an, den DCMS-Neuro-Check, der mit weiteren Einzelparametern des Immunsystems ergĂ€nzt werden kann. Autor: Dr. med. Hans-GĂŒnter Kugler, © DCMS GmbH

Mehr Infos unter:

Diagnostisches Centrum fĂŒr Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9
97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ (0)9394/ 9703-0
www.diagnostisches-centrum.de

Das Diagnostische Centrum fĂŒr Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH fĂŒhrt orthomolekulare Laboruntersuchungen durch: Bestimmt werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und AminosĂ€uren im Blut. Es werden MikronĂ€hrstoffprofile fĂŒr bestimmte Erkrankungen und Organsysteme angeboten wie z.B. fĂŒr das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, das Immunsystem oder fĂŒr den Bewegungsapparat.
Aufgrund des Analyseergebnisses wird ein persönlicher Befundbericht mit genauer Therapieempfehlung erstellt.

Quelle: openPR

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