Alle Inhalte in diesen Artikel wurden von Mario Habersack verfasst.


Physiotherapie bei Sportverletzungen

Sportarten mit hohen Sprung- und Stoßkräften sind besonders anfällig für Verletzungen. Wenn es schon zu einer Sportverletzung gekommen ist, gilt die PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern). Diese beinhaltet zuerst eine Pause für den Sportler. Danach wird durch eine Eisapplikation die Wunde komprimiert und die betroffene Extremität hochgelagert. Wichtig ist nur, die Eisapplikation nicht direkt auf die Haut zu legen, sondern ein Handtuch dazwischen zu nehmen.

Häufige Verletzungen

Muskelzerrung

Eine Muskelzerrung ist eine leichte Form des Muskelfaserrisses. Hierbei ist der Muskel zu überdehnt und gereizt. Es muss nicht direkt zu einer Verletzung von mehreren Muskelfasern kommen. Daher können Muskelzerrungen auch bei zu ruckartigen Bewegungen im Alltag entstehen. Sogenannte Hexenschüsse sind Beispiele für Muskelzerrungen. Diese verschwinden in der Regel mit oder ohne eine Behandlung nach Tagen oder wenigen Wochen.

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Muskelfaserriss

Die Muskulatur baut sich aus mehreren Muskelbündeln zusammen, die wiederum aus mehreren Muskelfasern bestehen. Wenn es zur Verletzung von Muskelfasern innerhalb des Muskelbündels kommt, wird von einem Muskelfaserriss gesprochen. Durch ruckartige Bewegungen, kommt es zu einem starken Zug am Muskel. Kann der Muskel diese Beweglichkeit nicht gewährleisten wird es zum Riss kommen. Da Muskeln eine sehr hohe Gefäßversorgung haben, kommt es zu einer Einblutung ins Gewebe und der Bildung eines Hämatoms.

>> zum  Artikel Muskelfaserriss


Muskelbündelriss

Ein Zusammenschluss mehrer Muskelfasern bilden ein Muskelbündel. Reisst ein ganzes Bündel, spricht man von einem Muskelbündelriss. Besonders anfällig für Muskelbündelrisse sind Mannschaftssportarten wie Fußball oder auch Tennis. Anfällige Stellen sind der Oberschenkel- und Wadenbereich. Da die Schädigung beim Muskelbündelriss tiefer geht, dauert die Genesung länger als bei einem Muskelfaserriss. Erste Anzeichen und Symptome sind wie beim Muskelfaserriss durch Schwellung, Funktionsverlust, Schmerzen und Einblutung, gegeben.


Muskelprellung

Während beim Muskelfaserriss die Fasern schon gerissen sind, kommt es bei einer Muskelprellung zur Quetschung von Muskelfasern gegen den Knochen. Auch hierbei ist eine Einblutung die Folge. Dennoch können auch Risse im Muskelgewebe folgen.

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