Test Band­schei­ben­vor­fall der LWS

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Wirbelsäulengymnastik

Unsere Wirbelsäule ist dazu da, den Körper aufrecht und stabil zu halten, allerdings ist sie mit dem Wirbelgelenken ebenfalls dafür verantwortlich, dass unser Rücken beweglich und mobil ist. Die optimale Form der Wirbelsäule ist die Doppel-S Form. In dieser Form ist der Lastabtrag am besten und die einzelnen Wirbelsäulenabschnitte werden gleichmäßig und optimal belastet.


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  • die Halswirbelsäule ist dabei lordosiert (Hohlkreuz)
  • die Brustwirbelsäule kyphosiert (Form des Rundrückens)
  • die Lendenwirbelsäule wieder lordosiert
  • der letzte Abschnitt aus Kreuzbein und Steißbein ist wieder in einer gerundeten kyphotischen Stellung

Nur wenn die einzelnen Abschnitten in dieser Form vorliegen, muskulär stabilisiert und physiologisch bewegt werden können, kann die Wirbelsäule alle ihre Aufgaben ausführen. Wirbelsäulengymnastik ist ein gutes Mittel um die Funktion der Wirbelsäule zu verbessern und zu erhalten.

Übungen zum Nachmachen (ohne Geräte)

Übungen in der Wirbelsäulengymnastik können:

  • mobilisierenden Charakter haben
  • der Kräftigung dienen
  • stabilisierend wirken

Mobilisierende Übung: Vierfüßlerstand

  • der Patient kniet auf dem Boden
  • die Beine sind etwa hüftbreit auseinander
  • die Knie direkt unter den Hüften platziert
  • die Hände sind unter den Schulter auf dem Boden abgestellt
  • die Ellenbogen bleiben leicht gebeugt
  • der Blick ist nach schräg vorne unten gerichtet

Aus dieser Ausgangsstellung kann der Patient nun die Bewegung der Wirbelsäule beüben, indem er einmal den Rücken so weit es geht Richtung Boden durchbiegt, der Kopf wird in den Nacken gelegt, die Schulterblätter werden zusammen gezogen, die gesamte Wirbelsäule biegt sich durch. Anschließend wird die Gegenbewegung trainiert. Das Kinn wird zur Brust gezogen und der gesamte Rücken, einem Katzenbuckel ähnlich, nach oben gestreckt und rund gemacht. Die Übung kann durch Bewegungen der Arme verstärkt werden. Bem Katzenbuckel wird der Ellenbogen zum Bauchnabel gezogen, beim Hohlrücken weit nach vorne oben gestreckt. Es gibt eine Vielzahl weiterer Variationen der Übung.
Sie wird in 3-4 Sätzen à 15-20 Wiederholungen ausgeführt.

Weitere "Mobilisationsübungen für die Wrbelsäule" finden Sie unter diesem Link.

Übung für die Kräftigung: Unterarmstütz

  • die Ellenbogen auf der Unterlage abgestützt
  • die Unterarme liegen auf der Unterlage auf,
  • die Handflächen zeigen zum Boden
  • der Körper wird flach über dem Boden gehalten
  • nur die Füße sind aufgestellt und stützen den Rumpf

Alternativ können auch die Knie auf dem Boden abgelegt werden, sodass die Übung leichter wird. Wichtig ist, dass der Körper in einer geraden Linie gehalten wird. Die Schulterblätter werden leicht zusammengezogen, der Bauch angespannt, das Gesäß hängt weder nach unten durch, noch wird es nach oben weggesteckt, es befindet sich auf einer geraden Linie mit den Oberschenkeln und dem Oberkörper. Die Position sollte 30 sec gehalten werden (später auch 1min). In Variationen können einzelne Stützpfeiler abgehoben werden, z.B. Rechte Hand und linker Fuß o.ä.

Weitere Übungen finden Sie in den Artikeln:

Übung für die Stabilisation und Koordination

  • der Patient steht Hüftbreit mit leicht gebeugten Knien, am besten vor einem Spiegel
  • er achtet darauf, dass seine Wirbelsäule in einer physiologischen geraden und aufrechten Stellung ist

Anschließend hebt er die gestreckten Arme vor dem Körper, geht minimal in die Knie und beginnt die gestreckten Arme in sehr kleinen und schnellen Bewegungen abwechselnd auf und ab zu bewegen, ohne dass sich die Haltung des Körpers verändert. Die Spannung sollte in der Bauchmuskulatur und im gesamten Rumpf spürbar sein. Hier werden  besonders die kleinen aber sehr wichtigen stabilisierenden Muskeln angesprochen werden.
Die Übung wird etwa über 20 sec in 3-4 Sätzen durchgeführt.

Eine umfangreiche Sammlung an Koordinationsübungen finden Sie hier: Koordinations- und Gleichgewichtsübungen

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Übungen mit dem Gymnastikball

Der Pezziball, der große Gymnastikball wird gerne als Gerät in der Wirbelsäulengymnastik eingesetzt. Es gibt viele verschiedene Übungen, die auf dem Ball zur Stärkung oder zur Stabilisation der Wirbelsäule durchgeführt werden können.  Zwei sollen hier vorgestellt werden:

Übung 1: Stabilisation

  • Der Patient sitzt aufrecht auf dem Ball
  • die Füße stehen etwa hüftbreit auseinander
  • die Hände sind ausgestreckt vor dem Körper gefaltet

Nun wandert der Patient Schritt für Schritt mit den Füßen vorwärts. Der Ball rollt hierbei nach hinten und der Rumpf des Patienten legt sich auf dem Ball ab. Die Hände wandern in ihrer Position nach oben und vollziehen einen Bogen, sodass in der Endposition der Oberkörper nur noch mit der Brustwirbelsäule auf dem Ball liegt, auf einer geraden Linie mit den Oberschenkeln, die Füße stehen weiterhin hüftbreit, die Knie sind gebeugt. Die Arme sind hinter dem Kopf. Um die Position zu halten, muss die Wirbelsäule stabil gehalten werden, die Elastizität des Balls erschwert die Übung. Anschließend richtet sich der Patient wieder auf, dabei wird der Rumpf die ganze Bewegung gerade gehalten.
Die Übung kann in 3-4 Sätzen mit je 15-20 Wiederholungen ausgeführt werden.

Übung 2: Cowboy

  • der Patient sitzt aufrecht und gerade auf dem Ball
  • die Füße hüftbreit auseinander

Nun beginnt der Patient rhythmisch Druck mit dem Füßen in die Unterlage zu geben, hierdurch sollte er anfangen auf dem Ball zu hüpfen. Die Wirbelsäule wird dabei stabil gehalten. Später kann er versuchen bei jedem 3. Hüpfer sich kurz vom Ball zu erheben. Auch hierbei liegt der Fokus auf der Stabilität der Wirbelsäule.
Die Übung kann in 3-4 Sätzen mit je 15-20 Wiederholungen ausgeführt werden.

Für wen ist die Wirbelsäulengymnastik geeignet?

Wirbelsäulengymnastik ist im Prinzip für Jedermann geeignet und sollte vor allem auch als eine präventive Maßnahme dienen, Rückenbeschwerden zu verhindern. Berufsgruppen, die sich lange in einseitigen Haltungen befinden, schwere Lasten heben oder anderen besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sollten dringen über eine präventive Wirbelsäulengymnastik nachdenken. Entsprechende Informationen finden Sie bei Ihrer Krankenkasse.
Menschen mit Rückenbeschwerden werden häufig von ihrem Arzt oder Therapeuten auf Wirbelsäulengymnastik hingewiesen und können so regelmäßige Übungen in denn Alltag integrieren, auch wenn eine Einzel-Behandlung schon abgeschlossen ist. Treten während des Kurses Beschwerden auf, oder der Teilnehmer fühlt sich überfordert, sollte er in Kontakt mit dem Kursleiter treten, ob es Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation gibt.

Zu den hier genannten Themen finden Sie weiterreichende Informationen in diese Artikeln:

Wird die Wirbelsäulengymnastik von der Kasse gezahlt?

Im Programm der gesetzlichen Krankenkasse ist es üblich, gesundheitsfördernde präventive Kurse zu unterstützen oder mit unter sogar vollständig zu finanzieren. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Patient regelmäßig an dem Kurs teilgenommen hat, und er Kurs die Rahmenbedingungen eines anerkannten Präventionskurses z.B. Wirbelsäulengymnastik erfüllt. Informieren Sie sich! Einige Fitnessstudios haben Kooperationen mit bestimmten Krankenkassen erarbeitet und Rückenkurse oder auch die Mitgliedschaft können gegebenenfalls anteilig übernommen werden.

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Pilates

Pilates ist eine durch die Krankenkassen üblicherweise anerkannte Form der Gymnastik . Man stärkt sein Immunsystem, seine Atmung und vor allem auch die Muskulatur des ganzen Körpers. Es gilt ebenso wie für die Wirbelsäulengymnastik, dass, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, die Krankenkasse anteilig oder auch vollständig die Kosten eines Pilateskurses übernehmen kann. Grundvoraussetzung sind wiederum die regelmäßige Teilnahme und beispielsweise die entsprechende Ausbildung des Kursleiters Informieren Sie sich am besten im Voraus direkt bei Ihrer Kasse!

Physiotherapie bei Rückenschmerzen

Wenn die Probleme eines Patienten nicht in einer Gruppentherapie zu lösen sind, eine individuelle Therapie für die optimale Behandlung erforderlich ist, oder bei anderen Indikationen wie zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Operation wird dem Patienten mit Rückenschmerzen Physiotherapie verschrieben.
Hier kann individuell mittels therapeutischen Techniken oder auch durch aktives Üben, ähnlich dem der Wirbelsäulengymnastik ganz gezielt auf die Probleme des Patienten eingegangen werden.
In der Therapie kommen zum Einsatz:

  • Techniken aus der manuellen Therapie zur Mobilisation der Gelenke
  • Massagen oder Friktionen zur Behandlung der Weichteile wie z.B. der Muskeln

Umfassende Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln:

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