Test Brust­bein­schmer­zen

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Brustbeinschmerzen

Das Brustbein stellt den knöchernen Mittelpunkt des vorderen Brustkorbes dar. Im sogenannten Sternum laufen die Rippen von beiden Seiten des Körpers zusammen. Die Rippenenden sind mit dem Brustbein durch knorpelige Verbindungen verbunden. Schmerzen im Brustbein können unterschiedliche Ursachen haben.


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Brustbeinschmerzen-mitte, links, rechts

Zunächst kann es zu lokalen Schmerzen an dem eigentlichen Knochen kommen, des weiteren kann es zu einer Schmerzursache hinter dem Brustbein kommen, was dann in Richtung Brustbein ausstrahlt. Zweiteres ist in der Regel gefährlicher da zahlreiche organische und auch lebensbedrohliche Ursachen dahinter stecken können. Kommt es zu Brustbeinschmerzen im Bereich der Mitte (Sternummitte), links oder rechts, und ist die Ursache eher im Bereich des Knochens zu suchen, sind meistens muskuläre Verspannungen daran Schuld, dass der Betroffenen die Brustbeinschmerzen spürt. Da zwischen den Rippen, die an dem Brustbein ansetzen, zahlreiche und starke Muskelbäuche vorhanden sind, können diese, wenn sie verkrampfen zu starken in das Brustbein ausstrahlenden Schmerzen führen. Man spricht auch von einer sogenannten Interkostalneuropathie

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Muskuläre Ursache

  • Oftmals kommt es zu solchen Beschwerden, wenn die Betroffenen sich verkrampfen oder verlegen haben. Auch nach ausgeprägtem Muskel-, und Gewichtstraining kommt es zu kleinen Verhärtungen und Zerrungen im muskulären Bereich zwischen den Rippen. Durch diese Verhärtungen kommt es zu Nervenreizungen, die dann bis ins Brustbein ausstrahlen können. Bei psychisch sehr angespannten Menschen oder bei regelmäßiger Bildschirmarbeit kann es auch zu einer chronischen Anspannung im Bereich dieser Muskelpartien kommen und somit zu Brustbeinschmerzen.
  • Hauptkriterium um die Diagnose zu stellen sind Schmerzen, die durch Bewegung im Brustkorb ausgelöst werden können. Der Arzt wird den Betroffenen bitten, sich zu strecken und im Oberkörper zu drehen. Können die Schmerzen dadurch ausgelöst werden, spricht dies für eine muskuläre Ursache. Je nachdem welche Muskelpartien betroffen sind kommt es nicht nur zu mittigen sondern auch zu rechtsseitigen oder linksseitigen Brustbeinschmerzen. Wichtig ist zu beachten, dass muskuläre Ursachen nie eine Luftnot oder ein Druck auf der Brust verursachen.

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Prellung

  • Eine weitere wichtige Ursache von Brustbeinschmerzen ist die Prellung. Vor allem nach Autounfällen bei angeschnallten Autofahrern kommt es oft zu einer Prellung des Brustbeins. Meistens ohne Hämatombildung können sehr langwierige Schmerzen für den Betroffenen entstehen. Bei der Untersuchung wird der Arzt immer manuellen Druck auf das Brustbein ausüben. Sind die Beschwerden dadurch provozierbar, handelt es sich meistens nicht um organische sondern um muskuläre Ursachen.
  • Neben den Unfällen kommt es auch häufig zu leichten Prellungen, an die sich Patienten oft nicht mehr erinnern. Sie stoßen sich an einer Tür oder Wandschrank und registrieren dann nur den einsetzenden Schmerz manchmal auch einige Tage später. Hier ist die Diagnostik schwer, da ein Trauma nicht erinnerlich ist. Bei Verdacht auf eine Prellung, sollte immer ein Röntgenbild durchgeführt werden um zu sehen, ob es sich um eine Fraktur des Brustbeins handelt. Nach Herzoperationen am offenen Herzen wird das Brustbein durchtrennt um am Herzen operieren zu können. Auch hier kommt es Tage bis Wochen später zu Schmerzen im Bereich des Brustbeins.

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Organische Ursache

  • Wichtig neben den knöchernen oder muskulären Ursachen von Brustbeinschmerzen ist auch immer eine organische Ursache auszuschließen. Ganz wichtig sind Herzerkrankungen, wie der akute Herzinfarkt oder eine akute Verengung der Herzkranzgefäße. Diese führen zu ziehenden in das Brustbein einstrahlende Schmerzen und zu einem sehr starken Druck. In aller Regel sind die Beschwerden bei Belastung stärker als in Ruhe, oftmals auch begleitet von Atemnot. Patienten mit solch einer Ursache kommen in der Regel nicht mehr in die Praxis gelaufen sondern sind in ihrem Allgemeinzustand so stark beeinträchtigt, dass ein Notarzt gerufen werden muss. Auch eine Lungenembolie kann Brustbeinschmerzen auslösen. Auch hier ist meistens eine starke atemabhängige Schmerzausstrahlung vorhanden und Patienten klagen über oft starke Luftnot. Ebenfalls organisch sind Speiseröhrenentzündungen. Die Speiseröhre verläuft direkt hinter dem Brustbein. Bei starkem Sodbrennen, entweder chronisch oder akut, kommt es zu einer Entzündung in diesem Bereich, was auch zu einer Ausstrahlung in das mittlere, rechte oder linksseitige Brustbein führen kann.

Lesen mehr zu diesem Thema in dem Artikel Physiotherapie bei Brustschmerzen

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Brustbeinschmerzen beim Kind

Klagen Kinder über Brustbeinschmerzen, hat das in der Regel harmlose Ursachen, da schwerwiegende Erkrankungen des Herzorgans bei Kindern eher nicht ursächlich sind. In aller Regel handelt es sich um lokale Schmerzen am Brustbein, also welche, die manuell bei Druck ausgelöst werden können. Dies sollte auch versuchsweise von den Eltern probiert werden. Gibt das Kind stärkere Schmerzen am Brustbein an, wenn die Eltern leicht draufdrücken, handelt es sich wahrscheinlich um eine Prellung. Das Kind sollte gefragt werden, ob es sich gestoßen hat oder ob es mit einem anderen Kind gerauft hat. Kinder, die von Eltern mit Brustschmerzen in die Ambulanz oder zum Arzt gebracht werden, müssen auch immer im Hinblick auf Kindesmisshandlung untersucht werden. Oftmals führen Schläge der Eltern auf den Oberkörper zu Prellungen im Bereich des Brustbeins und sollten abgeklärt werden. Bei Kindern wartet man eher mit einer Röntgenuntersuchung ab und führt diese nur nach genauer Abwägung durch. Abhängig vom Alter können bei kleinen Kindern auch Ultraschalluntersuchung im Bereich des Brustbeins zur Aufklärung der Brustbeinschmerzen durchgeführt werden.

In einigen Fällen handelt es sich bei den angegebenen Schmerzen im Bereich des Brustbeins um Wachstumsschmerzen. Darauf sollte sich aber nicht hundertprozentig verlassen werden und alle nicht innerhalb weniger Tage verschwindenden Schmerzen auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden.

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Brustbeinschmerzen nach dem Sport

Dips

  • Nach dem Sport, vor allem auch nach Kraftübungen für die Brust, Schultergürtel und Arme kann es vermehrt zu Brustbeinschmerzen kommen. Bei Dips wird der Oberkörper z.B. von einem Barren mit beiden Händen abgedrückt. Bei dieser Übung wird vor allem die Brustmuskulatur stark beansprucht. Diese spannt sich über die gesamte Brust und zieht auch über das Brustbein. Wenn kurze Zeit nach Dips Schmerzen im Bereich des Brustbeins angegeben werden, ist von einer muskulären Ursache auszugehen. Hierbei ist zu beachten, dass sich an das Brustbein die nach hinten ziehenden Rippen anschließen. Zwischen den Rippen spannen sich zahlreiche starke Muskeln aus, die für die reibungslose Hebung und Senkung des Brustkorbes bei der Ein-, und Ausatmung sowie der Drehung im Oberkörper sorgen. Diese quergestreiften Muskeln können ähnlich wie ein Oberarmmuskel überstrapaziert werden und ermüden, sogar eine Art Muskelkater auslösen. Nach der Durchführung der Dips kann es zu diesem Ereignis kommen, die angegebenen Schmerzen stammen dann meistens von den Muskeln zwischen den Rippen. Ebenfalls kann es zu einer Überbelastung der knorpeligen Gelenken zwischen dem Brustbein und den Rippen kommen, was ähnliche Beschwerden auslöst.

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Sport allgemein

  • Werden nach dem Sport Brustbeinschmerzen angegeben, ist die wahrscheinlichste Ursache eine muskuläre Überlastung der Muskeln zwischen den Rippen oder zwischen Rippen und Brustbein. Wichtig ist aber in jedem Fall auch abzuklären, ob eine Luftnot dazugekommen ist. Vor allem nach sportlicher Betätigung kann auch die Ursache der Kombination aus Luftnot und Brustbeinschmerzen mit dem Herz zu tun haben. In diesem Fall sollte immer ein EKG geschrieben und eine entsprechende Blutuntersuchung durchgeführt werden. Sollten sportbedingte Verspannungen der Muskeln Schuld an den Beschwerden im Bereich des Brustbeins sein, sollte in Zukunft auf eine ausreichende Aufwärmphase vor dem Sport und eine dem Leistungsstand angepasst Anstrengung empfohlen werden (keine Überlastung). Zur Akutbehandlung sollten entzündungshemmende Schmerzmittel für einen zeitlich begrenzten Rahmen eingenommen werden. Hier bieten sich vor allem Paracetamol oder Ibuprofen sowie Diclofenac an. Auch eine lokale Wärmeanwendung kann versucht werden.

Brustbeinschmerzen nach einem Sturz

Brustbeinschmerzen, die nach einem Sturz auftreten sind mit äußerster Vorsicht zu untersuchen. Hier handelt es sich bei akut nach dem Sturz einsetzenden Brustbeinschmerzen vermutlich nicht um welche muskulärer Natur sondern es besteht die Gefahr einer knochenbedingten Ursache. Hier sollte auf jeden Fall eine Röntgenaufnahme durchgeführt werden, die zeigen soll, ob es sich um ein Brustbeinbruch handelt oder nicht. Der Bruch des Brustbeins kann unter Umständen gefährlich sein, weil sich Knochensplitter in die lebenswichtigen Organe Lunge und Herz bohren und diese verletzen können. Bei glatten sauberen Brüchen ohne Absplitterungen ist keine Operation notwendig und die Patienten werden nur gebeten sich zu schonen. Schmerzbehandlung erfolgt mit handelsüblichen Schmerzmitteln, wie Paracetamol oder Ibuprofen. Auch kann eine Kühlung Linderung bringen.
Im Falle von berstenden Brüchen muss eine Operation in Betracht gezogen werden. Bei diesen Operationen werden Drahtzerklagen in den Bereich des Brustbeins eingebracht und das Brustbein zusammengezogen. In der Regel wird das Material auch nach der Heilung im Knochen gelassen.

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Brustbeinschmerzen-Sodbrennen

Die Kombination aus Sodbrennen und Brustbeinschmerzen ist gar nicht mal so selten und lässt schon mal einige Ursachen als wahrscheinlich darstellen. Beim Sodbrennen kommt es zum Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre. Dies kann entweder direkt nach dem Essen auftreten oder wenig später z.B. beim Liegen. Schuld hieran kann entweder zu viel gebildete Magensäure oder ein unzureichender Verschluss des Mageneingangs (z.B. durch eine Magensphinkterinsuffizienz) sein. Die Speiseröhre verläuft direkt hinter dem Brustbein. Ein Heraufperlen von Magensäure kann zu den beschriebenen kombinierten Beschwerden Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein führen. Obwohl diese Beschwerden bzw diese Kombination aus Beschwerden die Ursache offensichtlich scheinen lassen, sollte auf jeden Fall auch eine Herzabklärung erfolgen, um nicht eine ursächliche Herzerkrankung zu übersehen. Therapeutisch sollten sogenannte Protonenpumpenblocker verwendet werden. Werden die Beschwerden daraufhin besser, ist die wahrscheinlichste Ursache der Brustbeinschmerzen das Sodbrennen. Bei länger auftretendem Sodbrennen kann es auch zu einer Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) mit den gleichen Beschwerden kommen. Um ganz sicher zu sein, sollte auch eine Spiegelung der Speiseröhre und des Magens durchführt werden.

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Brustbeinschmerzen in der Schwangerschaft

Meistens harmlos sind Brustbeinschmerzen in der Schwangerschaft. Hauptursache sind Verspannungen aufgrund des zunehmenden Körpergewichtes ggfs mit Wassereinlagerungen. Sicherheitshalber sollte aber auf jeden Fall bei Schwangeren, die Brustbeinschmerzen angeben, eine ganzkörperliche Untersuchung durchgeführt werden, um wichtige und lebensbedrohliche Erkrankungen nicht zu übersehen. Gerade bei Schwangeren kann es auch zu einem neu aufgetretenen Bluthochdruck kommen, der ebenfalls neben Kopfschmerzen auch zu Schmerzen am und hinter dem Brustbein führen kann. Aus diesem Grund sollte eine Blutdruckmessung erfolgen. Aufgrund des wachsenden Kindes kommt es auch zu anderen Druckverhältnissen im Bauch und auf Bauchorgane. Es kann auch zum Druck auf den Magen kommen. Dadurch kann es zu einem Aufsteigen von Magensäure kommen, das dann in Form von Sodbrennen symptomatisch wird. Ein chronisches Sodbrennen kann auch zu einer Speiseröhren- Entzündung führen, was die gleichen Beschwerden auslösen kann. Therapeutisch kann man bei Schwangeren je nach Ursache der Beschwerden eine Entspannung von Muskeln im Brustkorb empfehlen, des weiteren, im Fall von Sodbrennen, auch empfehlen eher öfters am Tag kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Im Zweifelsfall sollte auf eine Ultraschalluntersuchung nicht verzichtet werden. Auch das Schreiben eines EKG sollte sicherheitshalber durchgeführt werden. Meistens bleiben diese Sicherheitsmaßnahmen aber ohne pathologischen Befunde.

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Brustbeinschmerzen mit Atemnot

Treten zu den Brustbeinschmerzen auch Atemnot hinzu ist größte Vorsicht geboten. Hier kann es sich um eine Erkrankung des Herzens als Ursache handeln. In erster Linie muss unbedingt ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden. Mit Hilfe eines EKG und einer entsprechenden Schnellbestimmung von Troponin im Blut kann schnell die Diagnose bestätigt werden. Wichtig ist auch zu erfragen, ob die Brustbeinschmerzen und die Atemnot zeitgleich auftreten, ob in Ruhe oder bei Belastung, ob Sodbrennen besteht und ob die Beschwerden auf Druck auslösbar sind. Bei extremen Sodbrennen kann es ebenfalls zu dieser Symptomkombination kommen. Bei der Kombination aus Brustbeinschmerzen und Luftnot muss aber unbedingt zeitnah eine ärztliche Abklärung erfolgen, da es sich, falls die Beschwerden akut aufgetreten sind, um einen medizinischen Notfall handeln kann. Ist EKG und Blutuntersuchung unauffällig, kann in Ruhe über die weiteren Maßnahmen entschieden werden. Im anderen Fall muss eine Krankenhauseinweisung erfolgen. Ist das Herz nicht Schuld an den Beschwerden, kann versucht werden, einen Protonenpumpenhemmer einzunehmen, ein Medikament, das die Magensäure blockt. Als weiteres diagnostisches Mittel kann eine Magenspiegelung stattfinden im Rahmen derer man auch die Speiseröhre begutachten.

Für weitere Informationen lesen Sie die Artikel:

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Brustbeinschmerzen mit Husten/Erkältung

Brustbeinschmerzen, die in Kombination mit Husten oder einer Erkältung auftreten sind sehr häufig und meistens harmlos. Wichtig ist genau zu erfragen, ob die Beschwerden zeitgleich eingesetzt haben und ob der Husten trocken oder produktiv ist, ob Luftnot und Leistungsminderung besteht. Besonders bei einer Bronchitis ist es so, dass sehr harter Husten ohne viel Auswurf die Atemmuskeln, die sich zwischen den Rippen ausspannen, stark beanspruchen was zur Folge hat, dass es zu atemabhängigen Schmerzen im Bereich des Brustkorbes und des Brustbeins kommt.

Wichtig ist auch bei der Untersuchung, die neben dem Abhören der Lunge und des Herzens auch aus der Inspektion und Betastung des Brustkorbes besteht, herauszufinden ob die angegebenen Brustbeinschmerzen auf Druck auslösbar sind. Ist dies der Fall spricht das auch eher für eine harmlose Ursache im Sinne einer muskulären Verspannung.

Einer der wenigen gefährlichen Verläufen, die sich zwischen einer Erkältung und Brustbeinschmerzen verstecken könnte ist ein sogenannter Pneumothorax. Vor allem nach langen und trockenen Hustenattacken kann es zu einer mechanischen Ablösung der Lunge von der Brustkorb Innenseite kommen, was nicht nur mäßige bis notfällige Atemnot zur Folge haben kann, sondern auch zu Brustbeinschmerzen führt. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um einen absoluten Notfall, der intensivmedizinisch behandelt werden muss.

In allen anderen harmlosen Fällen kann ein Behandlungsversuch mit Schmerzmitteln (a.e. welche, die auch entzündungshemmend wirken) und einer entsprechenden Schonung unternommen werden. Auch Lokalanwendung mit Kälte, oder wie bei Husten eher Wärme, können Linderung bringen. Bei sehr festsitzendem und trockenem Husten kann eine Schleimlösung den Husten lockern und die Schmerzen um ein Vielfaches reduzieren. Hier sollte vor allem inhaliert werden. Wenn dies nichts nützt kann auch ein Behandlungsversuch mit einem medikamentösen Schleimlöser unternommen werden (z.B. ACC oder NAC).

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in dem Artikel Physiotherapie bei Brustschmerzen.

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