Test Leide ich an einer Wirbelblockade?

Sie leiden unter Symptomen, die auf eine Wirbelblockade hindeuten und möchten erfahren, wie hoch das Risiko ist an dieser Erkrankung zu leiden? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierzu die folgenden 9 kurzen Fragen. Wir erstellen Ihr persönliches Ergebnis!

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HWS Syndrom Symptome

Von einem HWS Syndrom spricht man, wenn Symptome auftreten, die durch die HWS verursacht werden. Es handelt sich allerdings weniger um eine genaue Diagnose, als um eine Symptombeschreibung. Symptome können im Bereich der HWS selbst, aber auch im Schulter-Nacken-Bereich oder sogar in den Armen auftreten. Eine genaue Ursache ist für die Beschwerden erklärt die Diagnose HWS Syndrom nicht, sie definiert lediglich, dass die Symptome durch die HWS ausgelöst werden


Test Eingeklemmter Nerv in der HWS Heilungsadauer

Sie leiden an einem eingeklemmten Nerv in der Halswirbelsäule? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie die folgenden 6 kurzen Fragen. Wir erstellen Ihr individuelles Ergebnis! 

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Symptome

Zu den klassischen Beschwerden bei einem HWS Syndrom gehören:

  • Lokale Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, die aber auch bis in den oberen Brustwirbelsäule-Bereich ausstrahlen können.
  • Es kommt häufig zu Verspannungen der Muskulatur und dadurch ausgelösten Schmerzen im umliegenden Gewebe, zum Beispiel im Nacken oder in den Schultern.
  • Mitunter kann auch die Beweglichkeit des Kopfes eingeschränkt sein. Diese Bewegungseinschränkung kann auch schmerzhaft sein.
  • Meist ist das Neigen oder das Drehen eingeschränkt, auch das nach hinten Neigen, die Extension kann Beschwerden machen.

Häufig werden die Symptome des HWS Syndroms auch genau durch solche Bewegungen erst ausgelöst. Durch Irritationen der aus der HWS austretenden Nerven können Schmerze auch in die Arme ausstrahlen. Nicht selten kommt es durch ein HWS Syndrom zu Kopfschmerzen, durch die verspannte Muskulatur (Spannungskopfschmerzen) oder durch Veränderungen der Durchblutung. Aus ähnlichen Gründen kann es bei einem HWS Syndrom auch zu Schwindel oder Seh- oder Hörstörungen kommen. Die Halsmuskulatur ist ebenfalls am Schluckvorgang beteiligt, also kann auch dieser durch ein HWS Syndrom beeinträchtigt sein.

Weitere Informationen zu den hier genannten Themen finden Sie in diesen Artikeln:

 

Kopfschmerzen

Durch ein HWS Syndrom kommt es häufig zu Kopfschmerzen. Man spricht von Spannungskopfschmerzen, wenn die Beschwerden durch die ständig verspannte Schulter-Nacken-Muskulatur bedingt sind. Die Nerven, die unsere Kopfhaut sensibel innervieren treten im Bereich es oberen hinteren Halses aus, durch die erhöhte Spannung in der Muskulatur können sie beeinträchtigt und irritiert werden, was zu dem klassischen Symptom des Spannungskopfschmerzes führt. Spannungskopfschmerzen ziehen von hinten seitlich über den Kopf bis zur Stirn und treten häufig beidseitig auf. In ihrer Intensität sind sie eher leicht bis mittelschwer, treten dafür aber über längeren Zeitraum auf. Von ihrer Schmerzqualität werden sie als dumpf oder drückend beschrieben.

Durch Veränderungen an der Wirbelsäule direkt kann weiterhin die Durchblutung der Hirnhäute beeinflusst werden, was ebenfalls zu Kopfschmerzen führen kann.

Sie suchen umfassende Informationen zum Thema Kopfschmerzen? Dann lesen Sie diese Artikel:

 

 

 

Übelkeit

Übelkeit durch ein HWS Syndrom wird meist nicht direkt durch die Problematik der HWS ausgelöst, sondern durch die begleitenden Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Durchblutungsstörung des Gehirns
  • Verspannungen in der Schulter Nacken Muskulatur, die beim HWS Syndrom häufig auftreten, können ebenfalls eine Übelkeit auslösen, vor allem wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen.
  • Übelkeit kann durch eine Störung des Gleichgewichtssystems oder des Sehorgans auftreten, beispielsweise tritt sie häufig im Zusammenhang mit Schwindel auf, der ebenfalls eine Begleitsymptomatik des HWS Syndroms sein kann.
  • Durch dauerhaften Kopfschmerz kann es auch zu einem Gefühl der Übelkeit kommen, welches auf die Reizung des vegetativen Nervensystems zurückzuführen ist. Reizbarkeit und Nervosität können dann ebenfalls auftreten, genauso wie vermehrtes Schwitzen oder eine gewisse Unruhe.

Sehstörungen

Die Sehstörung als Symptom eines HWS Syndroms ist häufig durch Durchblutungsstörungen ausgelöst. Innerhalb der HWS verläuft ein wichtiges Gefäß, welches entsprechende Hirnareale durchblutet, die für das Sehen verantwortlich sind. Kommt es bei einem HWS Syndrom zu einer Funktionsstörung der HWS kann auch dieses Gefäß (A. Vertebralis) eingeschränkt werden und es kann zur Mangeldurchblutung der entsprechenden Regionen kommen. Kurzzeitige Gesichtsfeldausfälle, oder Sternchen sehen können hier die Folge sein. Treten die Sehstörungen unabhängig von HWS Bewegungen oder Beschwerden auf, oder sind noch nicht ärztlich abgeklärt, sollte dies dringend erfolgen um eine andere Ursache für die Beschwerden auszuschließen. Auch durch die Beeinträchtigung des Gleichgewichtsorgans, was vom Spannungszustand der Nackenmuskulatur abhängt, können bei einem HWS Syndrom Beschwerden beim Sehen ausgelöst werden.

Test Eingeklemmter Nerv in der HWS Heilungsadauer

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Schluckbeschwerden

Da aus der HWS auch Nerven austreten, die für die Bewegung des Zungenbeins wichtig sindm, kann es bei Blockierungen oder Funktionsstörungen der HWS auch zu Beschwerden beim Schlucken kommen. Man spricht hier von der so genannten "Infrahyalen Muskulatur". Beim Schlucken muss sich das Zungenbein frei bewegen können, bei Verspannungen der Muskulatur oder ihrer Funktionsstörung kann der Schluckvorgang unangenehm eingeschränkt sein. Patienten klagen dann über das Gefühl einer Schluckblockade.
Auch durch die rein anatomischen Gegebenheiten kann es bei einer veränderten Statik der HWS auch zu Schluckstörungen kommen. Je nachdem, in welcher Fehlhaltung sich die HWS befindet, kann dies erheblichen Einfluss auf die Halsorgane wie Speiseröhre und Kehlkopf nehmen. Der Schluckvorgang kann hierdurch beeinträchtigt werden. Sollte der Patient länger als 1-2 Wochen an Schluckstörungen leiden, das Gefühl haben einen Kloß im Hals zu haben, oder Begleitsymptome wie Luftnot, Abgeschlagenheit, Fieber oder  akute Halsschmerzen haben, sollte dringen ein HNO Arzt aufgesucht werden, um die Ursache der Schluckbeschwerden abzuklären.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in dem Artikel "Haltungsschwäche".

Übungen

Übungen gegen ein HWS Syndrom sind vielfältig und sollten von einem Fachmann für den jeweiligen Patienten individuell abgestimmt werden. Allerdings gibt es einige Ursachen für ein HWS Syndrom, die häufig sind und gegen die es einfach durchzuführende und hilfreiche Übungen gibt.

  • Dehnübungen zur Entspannung der Schulter-Nacken-Muskulatur: Der Patient setzt sich gerade auf einen Stuhl, neigt den Kopf zu einer Seite, als ob er einen Telefonhörer zwischen Schulter und Ohr einklemmen würd, ohne die Schultern dabei hoch zu ziehen. Mit der gleichseitigen Hand kann er einen leichten Zug am Kopf ausüben, um die Dehnung der seitlichen Halsmuskulatur noch zu verstärken. Die andere Schulter wird möglichst weit nach unten gezogen, um den Abstand zwischen Schulter und Ohr möglichst groß zu machen. Die Dehnung sollte in der langgestreckten Halsseite spürbar sein. Nach etwa 20-30 sec kann die Position gelöst werden, oder die Kopfposition durch leichte Drehung so modifiziert werden, dass eine neue Dehnposition gehalten werden kann.
  • Eine weitere hilfreiche Übung ist die Retraktions-Übung. Hierbei befindet sich der Patient wieder in einer gerade aufrecht sitzenden Position auf einem Hocker. Nun schiebt er aus dieser Position den Kopf so weit es geht nach hinten, als ob er ein Doppelkinn machen wollen würde. Das Hinterhaupt schiebt sich dabei nach oben hinaus. Die Endposition wird kurz gehalten, die Spannung sollte im hinteren Nacken spürbar sein, und kann durchaus bis in die obere BWS ausstrahlen. Durch leichten Druck am Kinn kann die Endposition verstärkt werden. Die Position wird gelöst und wieder eingenommen. Sie kann 15 mal hintereinander ausgeführt werden.

Eine umfangreiche Sammlunng an Übungen finden Sie in den folgenden Artikeln:

Therapie

Die Therapie eines HWS Syndrom richtet sich nach der Ursache. Diese sollte zunächst in einem genauen Befund herausgestellt werden, um entsprechende passende Maßnahmen zu ergreifen.
Teil der Therapie sind neben

  • aktiven Übungen
  • Weichteiltechniken wie Massagen oder Friktionen, um die Muskulatur zu entspannen
  • Wärmeanwendungen als Mittel der physikalischen Therapie werden bei starken Schmerzen als sehr angenehm empfunden
  • Auch manualtherapeutische Techniken wie Mobilisationen können hilfreich sein, wenn eine Funktionsstörung innerhalb der HWS Gelenke besteht

Die Einnahme von Schmerzmitteln sollte dosiert erfolgen und bei längerfristig bestehenden Schmerzen mit einem Arzt abgesprochen werden, um Nebenwirkungen zu verhindern. Die aktive Teilnahme des Patienten an der Therapie ist essentiell um langfristige Erfolge zu erzielen. Eine bewusste Haltung im Alltag, eine Überprüfung von Arbeitsplatz und Freizeitverhalten können ebenfalls hilfreich sein, um ein HWS Syndrom effektiv zu behandeln.

Ursache

Die Ursachen für ein HWS Syndrom sind vielfältig und sollten in jedem Fall individuell abgeklärt werden: 

  • Häufig sind Haltungsfehler ursächlich für eine veränderte Statik mit einhergehender Beschwerden in der HWS.
  • Auch Gelenkblockaden können Ursache für ein HWS Syndrom sein. In Verbindung hiermit können Nerven irritiert werden, was dann zu ausstrahlenden Schmerzen führen kann.
  • Degenerative Veränderungen, also Abnutzugungserscheindungen an der HWS können ebenfalls zu den klassischen Symptomen eines HWS Syndroms beitragen.
  • Einfache Fehlhaltungen oder ruckartige Bewegungen können zu einem akuten HWS Syndrom führen, bei denen es zu einer akuten schmerzhaften Bewegungseinschränkung und starken Muskelverspannungen kommen kann.
  • Erkrankungen wie Arthritis oder Rheuma können ebenfalls zu entzündlichen Veränderungen an den Gelenken führen und somit ein HWS Syndrom mit sich bringen.

Ein HWS Syndrom sollte abgeklärt werden, um ernsthafte Erkrankungen wie eine Spinalkanalstenose, einen Bandscheibenvorfall oder eventuelle Tumore abzuklären.

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